Trioprojekte
"Deutsche Hofmusik der galanten Epoche"
Mit unglaublicher Leichtigkeit, Virtuosität und Schönheit ist die Musik dieses Programms erfüllt. Es vereint Werke einer Epoche aus den damals bedeutendsten Höfen Deutschlands: dem Bayreuther und dem Berliner Hof. Sie hören Kompositionen von J. B. Hagen, G. A. Benda, C. Ph. E. Bach und C. F. Abel.
Bernhard Joachim Hagen (1720–1787), war ein deutscher Komponist sowie ein virtuoser Lautenist und Geiger. Er gilt als der herausragendste Komponist nach der Ära von Silvius Leopold Weiss und war zu seiner Zeit wohl einer der bekanntesten. Heute spielen wir für Sie ein Duett für Laute und Violine in G-Dur sowie Sonate für Violine, Laute und Viola da Gamba in a-Moll.
Karl Friedrich Abel (1723–1787), war ein deutscher Komponist und Gambenspieler. Abel war weithin bekannt als virtuoser Musiker. Sein kompositorisches Erbe ist beachtlich: zahlreiche Sinfonien, Sonaten, Konzerte und Ouvertüren stammen aus seiner Feder. Heute hören Sie das Arpeggio für Viola da Gamba solo in a-Moll und Sonate in g-Moll für Viola da Gambe und Basso Continuo.
Georg Anton Benda (1722–1795) war ein böhmischer Komponist. Ein außergewöhnlich talentierter und vielseitiger Musiker, der sowohl Instrumentalmusik als auch Opern schrieb. Wir präsentieren Ihnen heute die Sonate in c-Moll für Viola, Viola da Gamba und Basso Continuo.
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788), auch bekannt als der Berliner oder Hamburger Bach, war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker aus der berühmten Bach-Familie. C. Ph. E. Bach schrieb eine Vielzahl von Werken, doch besondere Bekanntheit erlangten seine Klaviersonaten, die eine neue Ära in der Entwicklung musikalischer Formen einleiteten. Diese Sonaten zeichnen sich durch ihre Freiheit und Vielfalt in der Struktur aus; sie unterscheiden sich sowohl von der italienischen als auch von der Wiener Schule und nähern sich eher zyklischen und improvisatorischen Formen, die Generationen später zum Standard wurden. Zum Abschluss unseres Konzerts hören Sie einen Satz aus der Sonate für Bratsche in D-Dur.
Programm
Tim Lam - Barockgeige / Bratsche
Anastasia Yauzrezava - Barocklaute / Theorbe
Aleksandra Maglevanaia - Viola da Gambe
Bernhard Joachim Hagen (1720–1787) - Duetto für Violin und Laute G-Dur
Allegro con Spirito-Amoroso-Vivace
Sonate a-Moll
Andante- Largo-Vivace
Karl Friedrich Abel (1723–1787) - Arpeggio a-Moll
Sonate in g-Moll
Allegro-Adagio-Tempo di Minuetto
Georg Anton Benda (1722–1795) - Sonate c-Moll
Adagio-Allegro-Moderato
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) - Allegro D-Dur aus Sonate für Bratsche und Basso Continuo
"Hochbarock- und Galante Musik aus Frankreich und Deutschland"
Unser Programm besteht aus Werken des Spätbarocks und aus Stücken des galanten Stils. Gespielt wird die Musik der Komponisten Bach, Hagen, Hotteterre, Martino und Morel. Die Musik dieses Programms ist sehr bunt und abwechslungsreich.
Johann Sebastian Bach war und bleibt für immer der größte Komponist der barocken Epoche. Er hinterließ mit mehr als 1000 Stücken eine riesige Menge von musikalischen Werken. Wir tauchen sofort ein in die Atmosphäre des Nachdenkens durch die Musik von J.S. Bach: Präludium aus der Partita BVV 997 in c-Moll für Barocklaute Solo. Arrangiert von Anastasia Yauzrezava.
Über den nächsten Komponisten weiß man leider nicht viel. Er war ein französischer Komponist des Spätbarocks und galanten Stils. Martinos Trios wurden vermutlich zwischen 1730 und 1733 in Augsburg veröffentlicht. Eine Besonderheit dieser Trios ist die geschriebene Stimme für die Barocklaute. In Konzert wird Trio 3 in c-Moll gespielt.
Das nächste Stück gehört auch zur spätbarocken Zeit und dieses Duo hat einer der berühmtesten Lautenisten des 18. Jahrhundert - Bernhard Joachim Hagen - komponiert. Er hat selbst sehr virtuos auf die Geige und auf die Laute gespielt. Dieses Duo (in G-Dur) ist genau für diese schönen Instrumente geschrieben: für die Barocklaute und die Barockgeige.
Jacques-Martin Hotteterre war einer der schillerndsten Vertreter der Musiker und Komponisten des französischen Königshofes des XVII—XVIII Jahrhunderts und einer der bekanntesten Musiker Frankreichs. Er war zudem virtuos auf der Flöte, Oboe und Klarinette und schrieb Lehrbücher für Flötisten. Ihm wird nicht nur die Verbesserung des Flötenspiels zugeschrieben, sondern auch der Flöte selbst. Er schuf eine zusätzliche Klappe für die Traversflöte.
Georg Philipp Telemann (1681-1767) war ein deutscher Komponist des Barock. Er formte durch neue Ideen, sowohl in der Komposition als auch in der Musikanschauung, maßgeblich die Musikwelt der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er ist einer der produktivsten Komponisten der Musikgeschichte: Er schrieb über 3600 Werke. Dieser große Umfang ist teils auf seine flüssige Arbeitsweise, teils auf eine mit 75 Jahren sehr lange Schaffensphase zurückzuführen. Unser Konzert wird die Methodische Sonate in h-Moll für die Flöte und Basso Continuo beinhalten.
Das letzte Stück in Konzert ist eine Chaconne von Jacques Morel. Über das Leben von Morel weiß man fast nichts. Es ist bekannt, dass er ein französischer Komponist, Bratsche- und Gambespieler war. Diese Chaconne – ein ausgezeichnetes Beispiel von französischem Trio.
Programm
Ngating Wong - Traversflöte,
Anastasia Yauzrezava - Barocklaute/Theorbe
Tim Lam - Viola da Gambe
Ernst Gottlieb Baron (1696-1760) - Concerto für Laute, Flöte und Baß in C-Dur
Allegro – Adagio – Vivace
Martino Philippo (17??- 17??) - Trio in g-Moll
Andante – Aria – Menuet und Trio - Allegro
Georg Philipp Telemann (1681 -1767) – Sonate in h-moll
Siciliana – Allegro – Dolce – Grave - Vivace
Robert de Visée (1656/1660-1732) – Suite in a-Moll
Prelude – Allemande – Courante – Sarabande – Gavotte – Gigue – Rondeau
Jacques-Martin Hotteterre (1674-1763) – Suite in G-dur
Allemande 'La Cascade de saint Cloud' - Sarabande 'La Guimon' - Courante 'L'indiferrente' -
Rondeau 'Le plaintif' - Menuet 'Le mignon' - Gigue 'L'italienne'
Jacques Morel (1680-1740) - Chaconne in G-Dur